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3. April 2025 | Gemeinderat, Direktionen

Erneuerungswahl und Erweiterung der Kulturkommission

Der Gemeinderat hat die Anzahl möglicher Mitglieder der Kulturkommission auf 50 Personen erhöht und die Mitglieder für die Periode 2025 – 2028 gewählt. Eine Person wurde aufgrund von Hate Speech in sozialen Medien nicht wiedergewählt.

Die Kulturkommission der Stadt Bern ist 2024 aus den bisherigen Spartenkommissionen entstanden. Sie besteht aktuell aus bis zu 45 Personen und ist in Bezug auf Fachwissen, Erfahrungen und Perspektiven divers zusammengesetzt. Der Gemeinderat hat die reglementarische Grundlage nun dahingehend angepasst, damit die Kulturkommission neu bis zu 50 Personen umfassen kann. So soll sichergestellt werden, dass für die parallel tagenden Ausschüsse auch bei Verhinderungen genügend Personen zur Verfügung stehen.

Der Gemeinderat hat zudem die ordentliche Erneuerungswahl der Kulturkommission für die Periode 2025 – 2028 vorgenommen. Neu in die Kulturkommission gewählt wurden die Kulturschaffenden Barbara Boss, Antonia Brix, Sandra Forrer, Tanina Jenk, Johanna Pärli, Tiziana Simpson sowie Joel Zumbrunnen. Gleichzeitig hat er in einem Fall von der Wiederwahl eines Mitglieds abgesehen.

Ein Mitglied der Kulturkommission nicht wiedergewählt

Bei besagtem Fall handelt es sich um eine Person, welche durch Hate Speech in den sozialen Medien aufgefallen ist. «Der Gemeinderat ist klar der Meinung, dass sich die Mitglieder der Kulturkommission an die grundlegendsten Regeln des Respekts und der Toleranz zu halten haben», sagt Stadtpräsidentin Marieke Kruit. Mit seinen Äusserungen hat das Kommissionsmitglied aus Sicht des Gemeinderates diese Grundregel des gegenseitigen Umgangs missachtet und das öffentliche Vertrauen in die Arbeit der Kommission untergraben.

Dem Gemeinderat ist es wichtig, festzuhalten, dass die Kulturkommission wertvolle Arbeit leistet, und es ist ihm ein Anliegen, dass die Tätigkeit der Kommission auch künftig in einem von gegenseitigem Vertrauen geprägten Umfeld möglich ist. Diese Arbeit wurde in den letzten Wochen durch verschiedene Gruppen öffentlich diffamiert, was zu einer aufgeheizten Stimmung beigetragen hat. Dies bereitet dem Gemeinderat grosse Sorge. Er ruft alle an der öffentlichen Debatte beteiligten Parteien dazu auf, zum konstruktiven und respektvollen Dialog zurückzukehren.

Die Übersicht zu allen Mitgliedern der Kulturkommission ist hier ersichtlich. 

Gemeinderat der Stadt Bern

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